Jugendfahrt 2026 nach Nordhausen
Bilder-GalerieSo versammelten sich alle Teilnehmer am Morgen des 26.07.2026 am Geräteraum. Nachdem das gesamte Gepäck verstaut war, setzte sich der Konvoi aus vier Fahrzeugen in Bewegung. Nach einer dreistündigen Fahrt mit einer kurzen Ladepause erreichten wir unser Ziel. Dort trafen wir auf die Vorhut, die bereits zwei Tage zuvor angekommen war. Da alle voller Tauchfreude waren, wurden schnell die Zimmer bezogen und die ersten Tauchgänge geloggt. Nach einem gemeinschaftlichen Abendessen unter freiem Himmel neigte sich bereits der erste Tag der fünftägigen Reise dem Ende zu.
Die folgenden Tage verbrachten wir gut versorgt mit Tauchen, leckerem Essen, viel Spaß und natürlich jeder Menge Seifenblasen. Dabei gab es neben den Tauchgängen auch immer wieder genügend Gelegenheit für die kleinen und großen Abenteuer abseits des Wassers. So kam es beispielsweise in FH1 zu einer plötzlichen, beinahe semi-apokalyptischen Schwemme an Spezi-Flaschen. Gerüchten zufolge wurden in diesem Zusammenhang sogar Monster gesichtet. Weniger erfolgreich verlief Peters Suche nach dem Boot: Trotz Kompass konnte er es zunächst nicht finden und vermutete kurzerhand, dass Gabi es möglicherweise gut getarnt hatte.
Trotz der Monstersichtungen ließen wir uns natürlich nicht von dem Nachttauchgang abbringen und wagten uns nach dem Abend essen gut mit leckerster Pizza gestärkt ins dunkle Wasser.
Auch auf dem Wasser wurde es nicht langweilig. Im Zuge der ominösen Aktion rund um eine selbst gebaute Schaukel sichteten Peter und Gabi in der Ferne zwei SUPs und ein Kajak bei einem Bootsrennen. Das Kajak konnte sich gegen die SUPs durchsetzen und sicherte der FH3 den Sieg. Später wurde allerdings bekannt, dass ein SUP das andere hinter sich her ziehen musste, die sportliche Aussagekraft dieses Rennens darf daher zumindest mit einem kleinen Augenzwinkern betrachtet werden.
Auch kulinarisch wurde nichts verschwendet. Der Überschuss der gefüllten Cannelloni vom ersten Tag wurde kurzerhand für das spätere Grillen recycelt. Überhaupt entwickelte sich die Vorbereitung auf den Grillabend zu einem eigenen Programmpunkt. Der Zusammenbau des beim Marktkauf erworbenen Grills mutierte, getrieben von Hunger und der Vorfreude auf das Grillen nach dem Tauchen, zu einer kreativen Bastelstunde. Mit vereinten Kräften und mehr oder weniger klarer Vorstellung davon, wie der Grill am Ende aussehen sollte, wurde schließlich auch diese Herausforderung gemeistert.
Denn letzten Abend ließen wir mit einem göttlichen Festmahl beim Griechen ausklingen.
So vergingen die fünf Tage wie im Flug – geprägt von spannenden Tauchgängen, gutem Essen, viel Gelächter und zahlreichen kleinen Geschichten, die wohl noch lange für Gesprächsstoff sorgen werden.
Autor: Johann Mück
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