Auch in diesem Jahr unterstützten wir die DLRG in Hainburg bei der Reinigung des Knochensees.
Zahlreiche kleinere und diesmal auch größere Gegenstände wurden aus dem Wasser geborgen. Taucher des USCO fanden einem Handwagen und markierten ihn mit einer Boje. Mit Hilfe eines Bootes der DLRG wurde der Wagen geborgen und an Land gebracht. Er enthielt eine komplette Angelausrüstung incl. Campingstuhl und Sportkleidung.
Der zugehörige Angler wurde allerdings unter Wasser nicht aufgefunden.
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Die USCO Eingreiftruppe beim Umwelttag der Stadt Obertshausen
Mit gezogenem Degen ging es am Samstagmorgen dem Müll zu Leibe. Mit vielen anderen engagierten Bürgern trafen sich die drei Musketiere, um mit ihrem vierten Mann von der Umweltgruppe auszuschwärmen und die Stadt vom Unrat zu befreien. Diesmal ohne die Hilfe der erfahrenen Müllbekämpfer des USCO, die sich lieber an südlichen Stränden erholten, wurden trotzdem säckeweise Trophäen gesammelt (Hauptgewinn waren ein Personalausweis und ein halber 20€-Schein).
Die Taten konnten anschließend bei Gulaschsuppe und Cola besprochen und von Karl-Heinz gewürdigt werden. Vielen Dank an Salome, Max und Axel für ihren vorbildlichen Einsatz zum Wohle Aller und dem Ansehen des USCO im Besonderen.
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Für den Schutz der Meeresschildkröten
Als die ersten Europäer die Neue Welt erkundeten, staunten sie noch über die vielen Meeresschildkröten im Atlantik und in der Karibik. Heute stehen die Meeresschildkröten am Rande der Ausrottung.
Alle Meeresschildkröten sind in ihrem Bestand vom Aussterben bedroht. Die Bedrohung geht dabei ausschließlich vom Menschen aus, der sie aufgrund ihres Fleisches, der Eier und ihrer Panzer seit Jahrhunderten jagt. Besonders in den asiatischen Ländern ist das Fleisch sehr begehrt und auch Handelsverbote, empfindliche Strafen und hohe Schwarzmarktpreise schränken den Handel kaum ein. Schildkrötenleder und das Schildpatt der Panzer stehen ebenfalls hoch im Kurs, vor allem in Japan, wo sie als Glücksbringer gelten.
Ein häufig vernachlässigter Faktor ist die Umweltverschmutzung ganzer Meeresregionen und Niststrände, die den Meeresschildkröten ihre Lebensgrundlage entzieht. Moderne Fischfangmethoden stellen eine zusätzliche massive Bedrohung dar, die Tausenden von Meeresschildkröten ein Ende als Beifang in einem Krabben- oder Fischnetz beschert. Die in den letzten Jahren entwickelten TED-Netze (steht für „turtle excluder device“) für den Krabbenfang werden von den meisten Krabbenfischern abgelehnt, da sie einen Verlust der Krabbenernte befürchten.
Alle Meeresschildkröten stehen offiziell unter Artenschutz durch das Washingtoner Artenschutzabkommen. Der Handel mit Schildkrötenprodukten ist seit 1979 durch die Convention on International Trade in Endangered Species (CITES) verboten, und sie dürfen nicht gefangen und getötet werden. All diese Maßnahmen wirken jedoch nur schleppend. International versuchen Tierschützer und Organisationen den Schutz der Tiere durchzusetzen, indem sie Brutgebiete einzäunen und bewachen oder Zuchtstationen aufbauen. Die Insel Sipadan (bei Borneo) etwa wurde 2004 zum Naturschutzgebiet erklärt und das dortige Touristenresort geschlossen. Die Insel darf seither nur noch bei Tage von einer bestimmten Anzahl Menschen nur an einigen Stellen betreten werden und es ist nicht mehr erlaubt, auf der Insel zu übernachten. Auf den Turtle Islands, in der Sulusee, wurde die Zahl der gefundenen Nistgelege der Suppenschildkröte 2011 mit 14.220, mit über 1.44 Mio Eiern, angegeben. Im Jahr 2004 wurde bisher die niedrigste Zahl an Nistgelegen gefunden, es waren etwas über 4.000. Diese deutliche Steigerung der Anzahl der Nistgelege wird als Erfolg der Schutzbemühungen der Philippinen und Malaysias gewertet.[3] Einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Schildkröten liefert die Wissenschaft, deren Erkenntnisse über das Verhalten der Tiere einen effektiveren Schutz erlauben.
Weitere Infos findet Ihr bei:
Turtle Foundation
Europe Turtle
PRETOMA
Die ökologischen Folgen der Ausrottung
Hai nehmen als Topräuber eine wesentliche Stellung im Ökosystem Meer ein. Eine Ausrottung der Haie würde somit zu einer großen Veränderung im Meer führen. Die starke Überfischung von einigen Haipopulationen hat schon in manchen Gebieten gezeigt, dass das dortige Nahrungsnetz dadurch empfindlich gestört wurde.
So fand die Dalhousie University 2007 in einer Studie heraus, dass der ungewöhnliche Rückgang des Muschel-Fangertrags an der Ostküste der USA im Zusammenhang mit dem dramatischen Rückgang der dortigen großen Haiarten steht. Auf dem Speiseplan der stark dezimierten Haiarten stehen nämlich Rochen, hier im Besonderen die Kuhnasenrochen und andere kleinere Haiarten, die sich wiederum von Muscheln und Krebsen ernähren. Ohne Fressfeinde, konnten sich diese Rochen und Klein-Haie nun ungehindert vermehren und entsprechend groß war der Ansturm auf vorhandene Muschelpopulationen. Waren die Kuhnasenrochen früher in Gruppen von 400 bis 800 Tieren unterwegs, sind es jetzt Schulen von bis zu über eine Million Tiere. Dies wirkt sich auf die Muschelpopulationen aus, wie eine Wanderheuschreckenplage auf eine Vegetationszone. Von 13 untersuchten Muscheljägern profitierten zwölf vom Fehlen der großen Räuber. Dass die Wasserqualität dieser Meeresgebiete ohne die Filtrierer und Detritivoren, mit all seinen Folgen leidet, leuchtet ein.
Ein mexikanisch/US-amerikanisches Forschungsteam konnte 2005 in einer Studie zeigen, dass ein Korallenriff, an dem alle Haie getötet werden, in nur einem Jahr ökologisch stirbt, eine schreckliche Vorstellung, die aber bereits zur Realität wird. In vielen Meereszonen gibt es schon ökologisch tote bzw. veränderte Gebiete, unter anderem weil dort die Haie überfischt wurden. Leider aber gelangt nur wenig von alledem an die Öffentlichkeit.
In Südaustralien wurde über Jahrzehnte der Weiße Hai stark gejagt. Daraufhin vermehrten sich die dort lebenden Robben so stark, dass diese nun vom Menschen regelmäßig dezimiert werden müssen. Die Robbenkolonien wurden letztendlich so groß, dass einfach nicht mehr genug Nahrung für alle da war. Dieser Effekt zieht sich durch alle Ebenen, übermäßiges Wachstum und gleichzeitig übermäßiger Konsum führen letztendlich zum Zusammenbruch.
Die Regenwälder unserer Erde spielen eine wichtige Rolle in Bezug auf unser Weltklima. Was viele Menschen aber nicht wissen ist, dass zwei von drei Atemzügen Sauerstoff, den wir Menschen nehmen, im Meer produziert werden. Vor allem Phytoplankton, das den größten Teil der Biomasse der Erde darstellt, produziert den für uns so wichtigen Sauerstoff. Das Zusammenbrechen der Nahrungsketten würde zu einer Reduzierung des Phytoplanktons führen.
Folglich würde das eine Reduzierung des Sauerstoffgehaltes ergeben, die wiederum Menschen und alle anderen, auf Sauerstoff angewiesenen Organismen stark beeinflusst.
Hier sind 2 Aktionen von Sharkproject zum Schutz der Haie:
STOP FINNING
Die Kampagne richtet sich gegen die weltweite Vermarktung von Haiflossen. Die Mittel sind vielfältig. Dazu gibt es TV-Spots, Unterschriftenlisten, Aktionen z.B. in Costa Rica und vieles mehr. Schirmherr dieser Kampagne ist Prof. Dr. Hans Hass mit Ehefrau Lotte.
STOP SALES und aktuell MORITURI TE SALUTANT
(lat. Die Todgeweihten grüßen)
Diese Kampagnen richten sich an die Vermarkter von Haiprodukten. Mit Fakten und Daten werden die Händler über die Situation der Haie informiert und gebeten, in Zukunft auf den Verkauf von Haiprodukten zu verzichten. Jeder Verbraucher, der ein Angebot von Haiprodukten bemerkt, kann das einfach bei Sharkproject melden. Die Campaigner nehmen die Meldung auf, überprüfen sie und handeln. Der gesamte Schriftverkehr steht wieder öffentlich im Internet. Der Erfolg dieser Kampagnen ist unbeschreiblich. Rund 20.000 Geschäfte und Restaurants aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben bisher öffentlich auf den weiteren Verkauf verzichtet. Der Kampagnenerfolg sollte jedoch nicht blenden. Noch immer werden Haiprodukte verkauft und deshalb gehen die Aktionen weiter.
Weitere Informationen zu diesen Themen findet Ihr bei:
Sharkproject
PRETOMA
GREENPEACE
WWF
Shark Alliance
SAFE – Internationales Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch
Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um.
Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde. Um sicher zu gehen, ob ein Dosenthunfischprodukt wirklich "delfinsicher" gefangen wurde, können Sie dies mit unserer Verbraucher-Checkliste überprüfen.
Durch SAFE wurde "delfintödlicher" Dosenthunfisch sehr wirkungsvoll vom Markt gefegt. SAFE kontrolliert heute etwa 90 Prozent des weltweiten Handels, in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo weltweit der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird.
Die Kriterien von SAFE werden von zahlreichen Tier- und Naturschutzorganisationen unterstützt, darunter Greenpeace (USA), Humane Society of the US (HSUS), Humane Society International (HSI), Defenders of Wildlife, Animal Welfare Institute (AWI), Friends of the Earth, Sierra Club, Marine Connection (UK) oder International Wildlife Coalition (IWC) und natütlich auch vom USCO!!!
Wir weisen darauf hin, dass SAFE ein Logo für delfinsicher gefangenen Thunfisch ist. Es trifft keine Aussage über die Nachhaltigkeit oder Selektivität der eingesetzten Fangmethode. Fischlabel, die ALLE Aspekte des Thunfischfangs berücksichtigen, haben erst in jüngster Zeit begonnen, auch Thunfisch zu zertifizieren. Dazu zählt z.B. FoS (Friend of the Sea).
Der Einsatz von FADs (Fischsammlern) in der derzeitigen Form wird von uns abgelehnt, da dabei viel Beifang an Haien, anderen Fischen und auch zu jungen Exemplaren der Zielfischart anfällt. Generell empfehlen wir, weniger Fisch zu essen. Die Ozeane sind akut überfischt, viele Zielfischarten, darunter auch einige Thunarten, sind vom Aussterben bedroht.
Das Logo "SAFE" ist vom EII geschützt und wird ausschließlich an Firmen vergeben, die am Kontrollprogramm für "delfinsicheren" Thunfisch beteiligt sind. Allerdings ist diese neue Logo noch nicht auf allen anerkannten "delfinsicheren" Marken zu finden. Senden Sie in Zweifelsfällen eine E-Mail an:
info@delphinschutz.org
Ohne SAFE wären die im tropischen Ostpazifik (Eastern tropical Pacific) heimischen Schlank- und Spinnerdelfinpopulationen schon längst ausgerottet!
Weitere Infos zu SAFE gibt es bei Delphinschutz.org